Berlin und der Bär
Und über was schreibt man nach so einem offiziellen Anfang als erstes? Am besten wohl über DAS Thema des Jahres hier an der Spree.
Er ist klein (wird aber immer größer), weiß, knuffig und hört auf den Namen KNUT. Ja, unser Eisbär beschäftigt tatsächlich wie kein anderer die Stadt. Wird er überleben, muss er bereits allein schlafen, darf man noch mit ihm schwimmen, wird Knut gefährlich,…
Okay, man könnte sich nun fragen, ob wir wirklich keine anderen Probleme haben als diesen verwöhnten, vom Menschen aufgezogenen Bären, aber der Hype lässt sich nicht leugnen und ich konnte mir nun selbst ein Bild von ihm machen.
Genau wie all die anderen habe ich mich brav in der Schlange angestellt, um einige Blicke auf Knut werfen zu können. Leider war er zusammen mit seinen Pflegern die meiste Zeit im Wasser und deshalb kaum zu sehen. 1 1/2 Stunden Anstehen für ein paar Minuten Knut – naja, was macht der Mensch nicht alles für Dinge. Er ist ja auch wirklich sehr süß, wie die nachfolgenden Bilder beweisen.


Was aber sichtlich nicht viele wissen: Knut hat ein Extra-Gehege, in dem er abseits seiner „Knut-Show“ zu sehen ist. Etwas verborgen, rechts neben dem großen Eisbärgehege (siehe Skizze) befindet sich ein kleiner Felsen, auf dem er sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt und bereitwillig für die Besucher posiert.



Detail am Rande: Die Patenschaft von Knut hat übrigens Bundesumweltmister Sigmar Gabriel übernommen. Seine geniale Begründung: „Ohne Eis kein Bär!“, deshalb stehe Knut für den Kampf gegen die Erderwärmung. Klingt toll, ist es aber nicht ganz. In Wahrheit ist Knut einer der klimaschädlichsten Lebewesen dieser Erde. Angefangen bei seinem Futter, das zumindest zu Beginn extra aus Kansas (USA) eingeflogen werden musste, bis zu den vielen Besuchern, die extra nach Berlin und in den Zoo kommen, um ihn zu sehen. Für wie viel CO2-Ausstoss ist allein Knut, wenn auch indirekt, verantwortlich? Diese Fragen muss man stellen. Knut ist eine tickende Klimabombe, aber zugegeben eine süße!
Er ist klein (wird aber immer größer), weiß, knuffig und hört auf den Namen KNUT. Ja, unser Eisbär beschäftigt tatsächlich wie kein anderer die Stadt. Wird er überleben, muss er bereits allein schlafen, darf man noch mit ihm schwimmen, wird Knut gefährlich,…
Okay, man könnte sich nun fragen, ob wir wirklich keine anderen Probleme haben als diesen verwöhnten, vom Menschen aufgezogenen Bären, aber der Hype lässt sich nicht leugnen und ich konnte mir nun selbst ein Bild von ihm machen.
Genau wie all die anderen habe ich mich brav in der Schlange angestellt, um einige Blicke auf Knut werfen zu können. Leider war er zusammen mit seinen Pflegern die meiste Zeit im Wasser und deshalb kaum zu sehen. 1 1/2 Stunden Anstehen für ein paar Minuten Knut – naja, was macht der Mensch nicht alles für Dinge. Er ist ja auch wirklich sehr süß, wie die nachfolgenden Bilder beweisen.


Was aber sichtlich nicht viele wissen: Knut hat ein Extra-Gehege, in dem er abseits seiner „Knut-Show“ zu sehen ist. Etwas verborgen, rechts neben dem großen Eisbärgehege (siehe Skizze) befindet sich ein kleiner Felsen, auf dem er sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt und bereitwillig für die Besucher posiert.



Detail am Rande: Die Patenschaft von Knut hat übrigens Bundesumweltmister Sigmar Gabriel übernommen. Seine geniale Begründung: „Ohne Eis kein Bär!“, deshalb stehe Knut für den Kampf gegen die Erderwärmung. Klingt toll, ist es aber nicht ganz. In Wahrheit ist Knut einer der klimaschädlichsten Lebewesen dieser Erde. Angefangen bei seinem Futter, das zumindest zu Beginn extra aus Kansas (USA) eingeflogen werden musste, bis zu den vielen Besuchern, die extra nach Berlin und in den Zoo kommen, um ihn zu sehen. Für wie viel CO2-Ausstoss ist allein Knut, wenn auch indirekt, verantwortlich? Diese Fragen muss man stellen. Knut ist eine tickende Klimabombe, aber zugegeben eine süße!
spreequelle - 23. Jun, 21:01








