hmm...

Sonntag, 27. April 2008

Das Alter und Tempelhof

Eine halbe Ewigkeit und drei Tage habe ich mich hier nicht mehr zu Wort gemeldet. Viele haben sicherlich richtig getippt, ich war und bin unheimlich beschäftigt.
Meine Diplomarbeit befindet sich - oh Wunder - tatsächlich im Fertigwerden. Gerade sitze ich noch an Korrekturen, am 1. Mai bin ich hoffentlich ganz fertig. Zwischen dem letzten Eintrag und heute war ich bereits zwei Mal in Wien, habe die Arbeit auf der Uni besprochen und ergänzt. Jetzt heißt es lesen, lesen, lesen und dazu noch lernen, lernen, lernen für die Diplomprüfung im Juni.
Dann wird aber alles gut :-)

Was bewegt mich sonst?
Ich werde alt. Ich weiß, für diese Erkenntnis sollte mir eigentlich der Philosophie-Nobelpreis verliehen werden, den es leider gar nicht gibt. Aber es entspricht wirklich der Realität. Denn ich bin seit einer knappen Woche stolzer Onkel. Einen herzlichen Gruß nach Zürich an meinen Neffen und seine Eltern.

Nach einem Allergie-Schub in dieser Woche, bin ich langsam wieder unter die Lebenden zurückgekehrt. Irgendwie schmecken mir in diesem Jahr die Pollen überhaupt nicht. Es ist deutlich zu früh für meine Allergie, aber vielleicht liegt es auch daran, dass sich die Erde erwärmt - meine Lieblingsbegründung für alles Übel dieser Welt.

Was noch?
Ach ja, heute stimmen die Berliner über Adolfs Flughafen Tempelhof ab. Man kann verstehen, da wird es einigen Berlinern warm ums Herz, wenn sie an die glorreiche Zeit des dritten Reiches zurückdenken, aber das ändert auch nichts daran, dass der Flughafen so schnell wie Möglich dicht gemacht gehört. Die hiesige CDU hat das Thema nun voll und ganz aufgenommen und ist präsentiert sich als Kämpferin für die Luftfahrt. Gut, wenn man sonst nichts in der Stadt zu sagen hat, geht man halt in die Luft.
Ich habe aber bei all dem Sarkasmus auch einen wirklich konstruktiven Vorschlag für alle Berliner, die heute mit Ja stimmen. Wie wäre es, wenn ihr alle monatlich 2 Prozent Eures Nettogehalts verpflichtend für den Erhalt des Flughafen spendet. Ich will auf jeden Fall keinen Cent dafür ausgeben. Aber leider, werde ich ja nicht gefragt. Ich darf nicht abstimmen (EU-Ausländer), höchstens zahlen.

Sonntag, 10. Februar 2008

Wetter und Frühstück

Es ist Frühling in Berlin und alle freuen sich. Alle? Nein, ein kleiner Erdenbürger hinter diesem Computerbildschirm findet es eigentlich ziemlich krank, dass wir es bereits tagsüber 13 Grad warm haben. Sollte uns eigentlich allen ziemlich zu denken geben, dass wir es jetzt schon so warm haben. Ich hoffe ja noch auf einen richtigen Kälteeinbruch.
Toll ist aber, dass es bereits wieder mehr als 9 Stunden und 35 Minuten hell ist. Aus der Arbeit zu gehen und es ist noch nicht dunkel ist super.

Sonntag, 3. Februar 2008

Urlaubsende

So mein "Urlaub" ist nun zu Ende, morgen geht es wieder in die Arbeit.
Ich denke, ich hab in den letzten Tagen einiges geschafft, was ich mir für den Arbeitsurlaub vorgenommen habe. Natürlich ist auch etwas liegen geblieben, aber das ist ja fast immer so.
Jetzt muss ich meine Arbeit wieder nach dem Job fertigmachen. Das Ende ist aber nah (sehr doppeldeutig, ich weiß). Nein, im Ernst. Jetzt fehlt mir nicht mehr viel und der Februar ist der Monat, an dem ich dieses Langzeitprojekt abschließe. Ganz bestimmt! :-)

Sonntag, 27. Januar 2008

Ein ruhiges Wochenende

...geht zu Ende. Viel haben wir nicht gemacht. Wir waren zu Hause und haben gearbeitet, ein wenig telefoniert und wieder gearbeitet. Heute Abend dann die Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen geguckt - dazu äußere ich mich morgen mehr. Aber ansonsten war nichts Weltbewegendes.
Ach ja, heute gab's Pizza - natürlich selbst gemacht.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Ich werde Banker

Heute habe ich beschlossen, dass ich Banker werde. Warum? Naja, ich kenne ehrlich gesagt keinen Beruf, wo man so mir nix, dir nix Zugriff auf 4,9 Milliarden EUR hat und die mal eben an der Börse verzocken kann. Da ist ja die Politik nichts dagegen!
Aber die Bank hat von nichts gewusst - natürlich! Es hat sicherlich jeder kleine Schalterbeamte Zugriff auf derartige Vermögen. Tja, wer hatte, der hatte!

Donnerstag, 17. Januar 2008

Schlafteufelskreis

Heute geht aber gar nichts. Ich sitze gerade im Büro, blicke gedankenverloren in meine Gegenüberbüros und frage mich, wieso der Herr dort wie ein Toter an seinem Stuhl klebt. Keine Bewegung, kein Computerklicken - nichts. Eigentlich will ich jetzt nur schlafen. Ihr kennt das ja sicher, wenn man von der ersten Minute an, schläfrig in den Tag startet. Da ist meistens schon alles verloren.
Aber im Grunde darf ich ja gar nicht so müde sein, denn ich hab noch unheimlich viel heute zu tun. Denn morgen geht es in der Früh nach Zürich und bis dahin wollte ich eigentlich noch einiges erledigen. Aber mich mich hindert ja meine derzeitig Schläfrigkeit daran. Das führt natürlich dazu, dass ich alles am Abend machen werde und dann wieder viel zu spät ins Bett komme, was wiederum morgen eine erneute Schläfrigkeit bewirken wird. Wie ihr seht befinde ich mich also derzeit in einem Schlafteufelskreis aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt.
Was tun? Am liebsten würde ich jetzt meine Sache packen, mich bequem auf die Couch legen und ein, zwei Stunden schlafen. Einfach nur Beine hoch und Augen zu. Dann geht es sicherlich wieder besser. Aber das spielt's leider nicht. So bleibt mir nur, meinen gegenüber weiter zu beobachten... doch halt! Er bewegt sich, er steht auf und geht gerade aus dem Zimmer ins Nebenzimmer. Elan. Unglaublich. Naja, sehe ich mir halt die nächste Schnarchnase im Büro daneben an....

Dienstag, 15. Januar 2008

Kurz vor dem Schlafengehen

Da nimmt man sich soviel vor fürs neue Jahr und schon schreibt man nach 10 Tagen wieder drei Tage nicht. Meine einzige Entschuldigung: Ich bin wirklich sehr im Stress. Gerade bin ich mitten bei Dante und Giotto und versuche meine hunderten Gedanke in einen einigermaßen lesbaren Text zu zwängen.
Ansonsten sind wir schon in froher Erwartung unserer Kurzreise am Freitag nach Zürich. Sind ja auch nur noch drei Tage bis dahin.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Zweites Standbein

Manchmal denke ich darüber nach, ich sollte mir ein zweites Standbein schaffen - und ich hab sogar schon eine Idee. Ich werde Alltagsberater! Ihr fragt Euch jetzt bestimmt, was das sein soll?

Ein Alltagsberater kümmert sich individuell um Menschen, die entweder keine Zeit oder keine Lust haben ihre finanziellen und alltäglichen Dinge in Ordnung zu bringen und den eigenen Gegebenheiten anzupassen. Mir fällt bei Diskussionen mit Freunden immer wieder auf, wie viele sich überhaupt nicht um ihre eigenen Belange kümmern. Handyvertrag, Stromtarif, Telefontarif, Bankkosten, Altersvorsorge, Versicherungen, aber auch günstige Reisekosten,.... Nur wenige sind wirklich gut aufgestellt - die meisten verschenken im Jahr hunderte Euros, wenn nicht sogar mehr.

Anders als ein Finanzberater will ich gar keinen Einblick in Vermögensverhältnisse von Kunden haben, sondern würde nur in den Feldern arbeiten, für die ich engagiert werde. Also, wenn jemand zu mir käme und den besten Handyvertrag für Ihn haben möchte, dann bekommt er auch wirklich das - und nur das. Ich würde sogar eine Garantie dafür abgeben, dass man innerhalb eines Jahres gegenüber der Ist-Situation mindestens meine Entschädigung einsparen könnte - ansonsten gibt es die Differenz zurück.
Okay, die rechtliche Situation müsste man sich da nochmals genau ansehen, aber ich denke, das sollte nicht das größte Problem sein. Vielleicht mach ich das wirklich mal...

Dienstag, 8. Januar 2008

im Stress...

Heute komme ich zu nichts. Aber auch rein gar nichts. Den ganzen Tag habe ich unheimlich hart gearbeitet und selbst jetzt - kurz vor Mitternacht - sitze ich an meinem Laptop und tippe vor mich hin. Ich will mich nicht beklagen, aber es muss trotzdem raus.
Es wird Euch jetzt nicht wundern, wenn ich vermelden muss, dass sich bei mir in den letzten 24 Stunden nichts verändert hat. Ich habe weder ein tolles neues Foto geschossen noch irgendetwas Witziges, Trauriges oder Empörendes erlebt. Ein stink normaler Tag also - muss ja auch mal sein!

P.S. Fast hätte ich es vergessen: Ich habe heute doch tatsächlich den blauen Himmel gesehen. Ja, Ihr wisst schon, das wo dann auch die Sonne strahlt. Und nein, der Himmel ist nicht immer weiß - aber derzeit leider meistens.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Wo ist mein Öl?

Nein, wir können es alle wirklich nicht glauben. Das Rohöl kostet nun erstmals über 100 Dollar - pro Barrel wohl gemerkt. Das sind genau 159,113159869818 Liter. Das ist doch eine wirkliche Neuigkeit. Sagt bloß, ihr habt das schon erwartet?
In 20 Jahren werden wir über so einen Preis nur lachen können. 100 Dollar werden dann spottbillig sein...
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