unterwegs

Donnerstag, 8. Mai 2008

Der Spargel wächst

Letztes Wochenende hatten wir uns ein Auto gemietet, um unseren Balkon auszustatten. Am Sonntag waren wir dann im Süden von Berlin unterwegs. Ein bißchen Kultur, ein bißchen entspannen und am Schluss gab es noch frischen Spargel aus Belitz. Dort haben wir auch eine einstündige Privatführung über einen Spargelhof gemacht - inklusive Spargelstechen. Aber seht am besten selbst!

lichtenwalde
Manchmal reicht es nicht für Köpfe

zinna
Kloster Zinna

jueterbog
Rathaus von Jüterbog

kinder
Kinder unerwünscht!

spargel
Spargelstechen

landstreicher_dirk
"Landstreicher" Dirk erklärte uns den Spargelhof

heike_spargel
Heike beim Spargelstechen

spargel_jakob
auch Jakob probiert es

Dienstag, 1. Januar 2008

Zu Besuch in Oberösterreich

Am 23. Dezember - mittlerweile im vergangenen Jahr - war ich gemeinsam mit meiner Mutter in Oberösterreich zu Besuch und habe einige wirklich schöne Fotos machen können. Eine Mischung aus Schnee und Rauhreif tauchte die Landschaft in ein wunderschönes Weiß.

Burg Rannariedl
Burg Rannariedl in weiß getunkt

Kirche in Pühret
Kirche von Pühret vom Friedhof aus fotografiert

Wo ist da bitte eine Einbahn?
Wo ist da bitte eine Einbahn?

Winterimpressionen
Winterimpressionen

Leithenmühle im Winter
Leithenmühle im Winter

in der Stube
in der Stube

Sonntag, 23. September 2007

Wieder in Wien. Ärger im Café Diglas

Nach über vier Monaten bin ich derzeit wieder in Wien. Unglaublich, wieviel sich in diesen wenigen Monaten verändert hat. Bereits der Flughafen Schwechat sieht ganz anders aus.
Gestern hatte ich auch meinen kulinarischen Besuch abolviert. Surschnitzel mit Kartoffelsalat und im Diglas eine Sachertorte (mit Schlag).
Ja das Diglas... Mein Caféhaus in der Stadt...Es sandelt gerade so richtig runter. Mir ist schon die letzten Male aufgefallen, dass die Preise immer teurer werden, das Service immer schlechter. Man muss allein 10 Minuten aufs Zahlen warten, obwohl am frühen Abend schon lange nicht mehr alle Plätze belegt sind. Unfreundlich sind sie sowieso. Für ein Stück Kuchen und eine Tasse Tee zahlt man mittlerweile stolze 8 EUR. Das ist in Berlin schon ein volles Abendessen. Naja, ich werde aus emotionalen Gründen immer wieder hingehen - wirklich toll ist aber leider nicht mehr.

Mittwoch, 12. September 2007

Mediamarkt-Überlebender

Ich habe den neuen Mediamarkt am Alexanderplatz überlebt. Toll, denkt ihr Euch jetzt bestimmt. Was soll daran so besonders sein? Tja, das ist eigentlich schon eine ziemliche Kunst, denn heute um Punkt 0 Uhr wurde der größte Elektromarkt Europas eröffnet mit wahnsinnig tollen Angeboten und da ich ein netter Mensch bin und einem Freund helfen wollte, war auch ich dabei. Allerdings waren wir so intelligent und sind erst um 6 Uhr 45 dort gewesen. Gegen Mitternacht müssen sich dort wahrlich dramatische Szenen abgespielt haben. 5000 Leute versuchten zeitgleich den Markt zu stürmen, Rolltreppen gingen kaputt, Fensterscheiben wurden zerschlagen und erst eine Hundertschaft von Polizeibeamten konnte die Lage unter Kontrolle bringen. Als wir dort ankamen waren es wieder einigermaßen ruhig, allerdings waren noch immer unheimlich viele Menschen vor Ort. Einen Geschirrspühler für eine werdende Familie und zwei 300 GB Speicher waren schon nach kürzester Zeit unser. Auch die Warenausgabe hat perfekt gepklappt. Den ganzen tag über konnte man im radio und Internet aber die Schreckensmeldungen der Nacht hören bzw. lesen. Wir haben den Mediamarkt überlebt!

Sonntag, 19. August 2007

In Wedding heizt man anders...

Holz und Kohlen in Wedding

Samstag, 11. August 2007

Von keinen Schildern und dem Knast

Die Schweiz ist ein wunderbares Land in der Mitte Europas, gesegnet mit hohen Bergen, schönen Seen und wunderbaren Wäldern und Wiesen. Ja, diesem Kleinod südlich von uns haben wir einen Besuch abgestattet. Und das war gar nicht so leicht:
Als arme Berliner wollten wir die Autobahnmaut umgehen und deshalb die wenigen Kilometer von Schaffhausen nach Zürich auf Bundesstraßen zurücklegen. Wer annimmt, dass sich die Schweiz, ein bekanntlich wohlhabendes und modernes Land, anständige Wegweiser leisten kann, der irrt gewaltig. Hier wird kräftigst gespart. Angezeigt werden grundsätzlich nur die nächsten Käffer, natürlich ohne Kilometerangaben. Von größeren Städten merkt man erst etwas, wenn man das Ortsschild passiert. So haben wir eine kleine Schweizrundfahrt absolviert, bevor wir in Zürich ankamen – war trotz zahlreicher Umwege sehr nett und aufschlussreich (Schweizer Fahnen sind sogar auf Scheunentore gemalt!).

Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die wirklich sehr schöne neue Wohnung meines geschätzten Bruders und seiner Freundin, in der man sich fast verlaufen könnte. Auf jeden Fall eine wesentliche Verbesserung zu früher. Aber ich höre lieber gleich mit dem Lobgesang auf, bevor noch mehr Leute auf die Idee kommen, die beiden mit Besuchen zu überschwemmen.

Ach ja, festgenommen wurde ich auch fast. Wie das kam? Alle vier waren wir beim Schweizer Bauhaus, Ikea, Interio und auf einem Schweizer Mistplatz, der eher einen Charme eines Hochsicherheitsgefängnisses hat, als einen Ort zum Wohlfühlen. Ja, ich mag Mistplätze als Ort des Proletariats und der Wiener Gemütlichkeit. Aber nun weiter im Text: Wir fahren also dorthin, werden kurz gewogen (um nachher festzustellen, wie viel wir abgeladen haben) und stellen Tobi ab. Ich stürze raus und möchte diesen historischen Moment mit meiner Kamera festhalten. Plötzlich schleicht sich ein Mitarbeiter vorsichtig an unser Auto ran und stellt mich zur Rede, weshalb ich hier fotografiere, denn das sei – ihr ahnt es bestimmt schon – in der Schweiz verboten. Was nun....Fotografieren an sich? Nein, nein, eben nur am Mistplatz. Anna und David konnten mich nur mit Müh und Not vor der Verhaftung retten und so verschwand ich schnell im Inneren meines Tobis. :-) Kaum 3 Stunden im Land und schon wegen Mistplatzarbeitskraftzersetzung vor Gericht. Das wären doch Schlagzeilen gewesen!

auf einem Schweizer Mistplatz
Für dieses Foto landete ich fast im Schweizer Knast!

Der Abend ist schnell erzählt, wir haben bei strömendem Regen auf dem Balkon gegrillt – köstlich – und mein Blutsbruder Ranger hat uns Gesellschaft geleistet.

Nach einer wunderbar angenehmen Nacht auf dem neuen Gästebett – jetzt aber Schluss mit der Schwärmerei – und einem ausgedehnten Frühstück ging es wieder zurück Richtung Schaffhausen. Ja und ihr ahnt es vielleicht, wir haben uns wieder verfahren. Ganz brav, wie mit David besprochen fuhren wir auf den betreffenden Bundesstraßen entlang nach Norden. Doch dann Baustelle und eine Umleitung. Eine Umleitung in der Schweiz muss man sich etwas anders vorstellen als bei uns. Es gibt kleine, fast winzige orangene Pfeile, die an manchen (!) Kreuzungen montiert sind – allerdings unbeschriftet – und so ist es jedes Mal ein fröhliches Raten, ob man nun in die eine oder andere Richtung sollte. Falls mal doch auf einem Schild eine Ortsangabe zu lesen ist, muss man unbedingt wegsehen, denn diese waren meist falsch und haben uns im Kreis herumgeführt. Nach einigem Hin und Her haben wir dann unseren Weg von der Hinfahrt gefunden und so wieder die Europäische Union erreicht.

Eine Schweizer Umleitung
Eine Schweizer Umleitung - nur wohin?

Aber es war trotz Regen und meiner drohenden Haftstrafe wie immer wunderschön. Ich rege nur an, wenn die Schweiz mal der EU beitritt, dann sollten wir gemeinsam den armen Schweizer eine komplette Wegweiserausstattung spenden. Sozusagen ein kleines Care-Paket für die Schweiz! ;-)

Leider schlechtes Wetter über dem Bodensee
Und so war leider das Wetter an diesen Tagen (Blick auf den Bodensee)

Montag, 23. Juli 2007

zurück

Bin wieder zurück in Berlin. Alles Weitere folgt!

Freitag, 20. Juli 2007

Zwischstopp

Ich sitze gerade bei Thalia (ja, das ist jetzt eine kleine Schleichwerbung) in Linz und surfe für ein wenig Geld die wichtigsten Seiten ab. 8 Tage kein Internet und ich lebe immer noch - kaum zu glauben. Eigentlich hab ich gar nicht soviel anzuschauen. Neue Wohnungen gibt es eh keine, mein E-Mail-Account ist zwar total voll, aber mit lauter Zeug, das ich jetzt eh nicht brauchen kann. Die Nachrichtenlage ist nahezu erbärmlich. Naja, wenigstens sorgt die Tour de France für den einen oder anderen Skandal.

Ansonsten liege ich faul herum und genieße meinen Urlaub. Heute abend werde ich wieder in Person des Grillmeisters auftreten und meine Mitreisenden mit verkohltem Fleisch beglücken.

Montag, 9. Juli 2007

Hotels gebucht

Gerade habe ich zwei Hotelübernachtungen für Ende dieser Woche gebucht. Der Österreich Urlaub naht und wir wollen diesmal nicht einfach die Strecke Berlin-Österreich durchfahren, sondern haben stattdessen zwei Übernachtungen abseits der Strecke eingeplant. Lutherstadt-Wittenberg und Regensburg werden besichtigt - wir sind gespannt.

Sonntag, 8. Juli 2007

Eine Landpartie in die Mark

Nachzuholen habe ich noch ein paar Bilder aus der schönen brandenburgischen Mark, die wir letztes Wochenende bereist haben. Eberswalde, der dortige Zoo und das Schiffshebewerk in Niederfinow haben wir dabei besucht. War ein wirklich schöner Tag im Berliner Umland, das sich wieder mal von seiner besten Seite zeigte.

Schiffshebewerk in Niederfinow
Schiffshebewerk in Niederfinow

Ein Schiff wird gehoben
Ein Schiff wird gehoben

Punkhühner im Zoo von Eberswalde
Punkhühner im Zoo von Eberswalde

Maria-Magdalenen-Kirche
Maria-Magdalenen-Kirche in Eberswalde

zentraler Platz in Eberswalde
zentraler Platz in Eberswalde

Storch auf einem frische gemähten FeldStorch auf einem frisch gemähten Feld
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